Satzung des Vereins

 

Satzung des eingetragenen Vereins

„Schwimmverein Hellas 1923 (1910) e. V. Siegburg“ 

 

§ 1 Name, Sitz und Zweck 

1. Der Verein führt den Namen „Schwimmverein Hellas 1923 (1910) e. V. 

Siegburg“. Der Verein hat seinen Sitz in Siegburg. Er ist im Vereinsregister 

beim Amtsgericht Siegburg eingetragen. 

2. Der Verein ist ein ausschließlich und unmittelbar gemeinnütziger 

Amateursportverein im Sinne der Vorschriften des Internationalen 

Schwimmverbandes (FINA), anderer Fachverbände und des Absatzes 

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar insbesondere 

durch die Pflege und Förderung des Schwimmens zur körperlichen 

Ertüchtigung, als Ausgleichssport und Leistungssport für Kinder, Jugendliche 

und Erwachsene. Daneben betreibt er mit dem Schwimmsport verbundene 

Sportarten wie Wasserball, Wassergymnastik, Triathlon sowie das 

Vereinsleben ergänzende, der allgemeinen Fitness der Mitglieder dienende 

andere Sportarten. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie 

eigenwirtschaftliche Zwecke. 

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet 

werden. 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd 

sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die 

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

 

§ 2 Mitgliedschaft 

1. Ordentliche Mitglieder können neben Einzelpersonen Personengesellschaften 

und juristische Personen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts 

werden, die das Ziel wie in § 1 verfolgen. 

2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Bei Minderjährigen 

ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Eine Ablehnung 

erfolgt ohne Angabe von Gründen. Es besteht kein Aufnahmeanspruch. 

3. Jedes Mitglied ist beitragspflichtig. Ausnahmen beschließt der Vorstand. Die 

Höhe der Beiträge wird vom Vorstand durch einstimmigen Beschluss, der den 

Mitgliedern schriftlich oder in der Mitgliederversammlung bekanntzugeben ist, 

festgesetzt. Kommt keine Einstimmigkeit zustande, entscheidet die 

Mitgliederversammlung. 

4. Personen die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben 

haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu 

Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der 

ordentlichen Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung befreit. 

 

 § 3 Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem 

Verein. Der Austritt ist bis zum 30. September eines jeden Jahres zum 

Schluss des Geschäftsjahres möglich. Er hat schriftlich an die Geschäftsstelle 

oder an ein Vorstandsmitglied zu erfolgen. 

2. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand ausgeschlossen 

werden: 

a) wegen Zahlungsrückstand von einem Jahresbeitrag, trotz zweier Mahnungen 

b) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder 

groben unsportlichen Verhaltens. 

Der Bescheid über den Ausschluss hat schriftlich zu erfolgen. 

3. Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Berufung an die 

Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von 

einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand 

schriftlich eingereicht werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied 

Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung gegeben. 

4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem 

Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf 

rückständige Beitragszahlungen. Eine Rückgewährung von Beiträgen, 

Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen. 

 

§ 4 Maßregelungen 

1. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder Anordnungen des Vorstandes 

bzw. der Übungsleiter verstoßen, können, nach vorheriger Anhörung, vom 

Vorstand, folgende Maßnahmen verhängt werden: 

a) Verweis 

b) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den 

Veranstaltungen des Vereins. 

Der Bescheid über die Maßregelung ist schriftlich zuzustellen. Dies gilt nicht 

für den acht Tage nicht überschreitenden Ausschluss vom Sportbetrieb, der 

auch vom Übungsleiter ausgesprochen werden kann. 

 

§ 5 Stimmrecht und Wählbarkeit 

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr und die 

Ehrenmitglieder. Ab dem 18. Lebensjahr besitzen alle Mitglieder das passive 

Wahlrecht. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den 

Mitgliederversammlungen als Gäste teilnehmen. 

 

 § 6 Vereinsorgane

1. Organe des Vereins sind: 

a) Die Mitgliederversammlung 

b) Der Vorstand 

c) Die „Hellas-Jugend“ 

 

§ 7 Mitgliederversammlung 

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. 

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet 

einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorsitzenden selbständig oder auf Antrag 

eines Vorstandsmitgliedes in schriftlicher Form oder durch öffentliche 

Bekanntmachung (z. B. im Extrablatt als Amtsblatt der Stadt Siegburg oder 

durch Aushang im Schwimmbad) einberufen. Bei der Einberufung ist eine Frist 

von 10 Tagen zu wahren und die Tagesordnung bekanntzugeben. 

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand über alle wichtigen 

Angelegenheiten des Vereins zu unterrichten, insbesondere ist ihr jährlich 

einmal eine Jahresabrechnung und ein Geschäftsbericht zu erstatten. Ihr 

obliegt die Entlastung des Vorstandes. 

4. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher 

Stimmenmehrheit, bei Satzungsänderungen mit 2/3 Mehrheit gefasst. 

5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn sie von 

mindestens 1/3 der von der Mitgliederversammlung gewählten 

Vorstandsmitglieder unter Angabe des Berufungsgrundes beantragt wird. 

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist ein 

Protokoll anzufertigen, das von dem Vorsitzenden zu unterschreiben und von 

einem anderen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist. 

 

§ 8 Vorstand 

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und 

weiteren Mitgliedern, sowie dem von der Jugendvollversammlung gewählten 

Jugendwart. Zu den weiteren Mitgliedern zählen jedenfalls der Kassenwart, 

der Leiter der Geschäftsstelle, der Zeugwart, der technische Leiter 

Schwimmen, der Pressesprecher sowie bis zu fünf Beisitzer. Die 

Vorstandsmitglieder können für ihre Tätigkeit eine Zahlung von pauschalen 

Vergütungen für Arbeits- oder Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütungen) erhalten. 

2. Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 1 Jahr. 

Der Vorstand bleibt jedoch nach Ablauf der Wahlzeit bis zur Neuwahl im Amt. 

Eine Wiederwahl ist zulässig. 

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende und der zweite 

Vorsitzende. Jeder ist alleine vertretungsberechtigt.  

4. Der Vorstand regelt alle Angelegenheiten, soweit sie nicht durch die Satzung 

der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Beschlüsse, die nicht einstimmig 

erfolgen müssen, werden durch einfache Stimmenmehrheit der 

Vorstandsmitglieder getroffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der erste 

Vorsitzende. 

 

§ 9 Jugend 

Der Verein hat eine Jugendordnung, die wesentlicher Bestandteil dieser 

Satzung ist. 

 

§ 10 Prüfung der Geschäftsbücher und der Kasse 

1. Geschäftsbücher und die Kasse des Vereins müssen mindestens einmal im 

Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer 

überprüft werden. 

2. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und 

beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die 

Entlastung des Kassenwartes. 

 

§ 11 Auflösung des Vereins 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen 

Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn die Hälfte der 

geschäftsfähigen Mitglieder anwesend sind. Bei der Einberufung ist eine Frist 

von 10 Tagen zu wahren und die Tagesordnung bekanntzugeben. 

Der Auflösungsbeschluss bedarf einer ¾ Mehrheit. 

2. Ist in einer zum Zwecke der Auflösung einberufene Mitgliederversammlung die 

Hälfte der Mitglieder nicht anwesend, so ist umgehend eine neue 

Mitgliederversammlung einzuberufen, in der die ¾ Mehrheit der anwesenden 

Mitglieder entscheidet. 

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt 

sein Vermögen an die Stadt Siegburg mit der Zweckbestimmung, dass dieses 

Vermögen ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf. 

 

§ 12 BGB 

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, gelten im Übrigen die 

Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über den rechtsfähigen Verein. 

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 23. April 

2010 genehmigt und ins Vereinsregister übernommen. 

In dieser Satzung und der Jugendordnung wird die Bezeichnung in der männlichen Form verwendet; 

dies stellt keine Form der Diskriminierung dar, sondern dient allein der sprachlichen Vereinfachung.